Veranstaltungen der Plattform im Überblick

15 Jahre Plattform Frauen im Sport

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Am 11.10.2012 diskutierten unter der Moderation von Gabi Jahn (ORF), Christine Seemann   (Mitbegründerin Plattform Frauen im Sport), Doris Mader (Paralympic-Silbermedialle Tischtennis 2012, London), Katharina Aufhauser (Fußball, SV Neulengbach), Christa Prets (100% Sport) und Lisi Schrenk (Trainerin, Öst. Rollsportverband) zum Thema Frauensportpolitik - quo vadis.

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Rosa Diketmüller (Sportwissenschafterin, Mitbegründerin Plattform) zeichnete in ihrem Eingangsvortrag 15 Jahre Plattform und Frauensportpolitik in Österreich nach. Positive Erfolge der Mitwirkung waren Begründung der BSO-AG, European Women and Sport, Projektinitiierungen wie Vogos, Wogos, aus der 100% Sport entstand, EU-Projekte wie GIPAS oder Minnigolf kommt zu dir usw. Die Mitgestaltung einer fairen Sportkultur durch Vernetzung und Austausch von frauen aus den verschiedensten Organisationen ist das Ziel der Plattform Frauen im Sport.    

 

Christine Seemann betont dabei die Wichtigkeit informeller Netzwerke, die für den Austausch von Frauen im Sport ganz maßgeblich sind. Doris Mader hob hervor, dass nicht nur behinderte Frauen z.T. andere Zugänge im Training benötigen, es für sie an der Spitze jedoch kein Problem war, sich zu etablieren. Katharina Aufhauser als Nachwuchshoffnung im Frauenfußball betonte die zunhemend professioneller werdenden Entwicklung im Frauenfußball, sieht aber noch massives Manko in der medialen Berichterstattung und den daraus resultierenden Ressourcen (Sponsoren, ...). Christa Prets sieht es nach wie vor wichtig, dass Frauenagenden in der Politik ernstgenommen werden, Chancen sieht sie in gezielten Maßnahmen der Sichtbarmachung und Wertschätzung, Projekten sowie den verschiedenen Möglichkeiten von Gender Mainstreaming. Lisi Schrenk als vormalige Nationaltrainerin in Dänemarks Rollsport für Männer und Frauen betont die Wichtigkeit des Berufsbilds TrainerIn und der damit verbundenen Professionalisierung. 

IMG3456Paul Nittnaus (GS ASVÖ) und Christian Halbwachs (Fit für Österreich) hatten maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Plattform Frauen im Sport am 30.10.1997 im Haus des Sports gründen konnten. Unterstützend waren dabei das damalige BKA (unter Wittmann), die drei Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und Sportuntion und die BSO.    

Rainer Rösslhuber (GS Sportunion) berichtete, wie es der Sportunion bislang immer wieder gelungen war, Frauen in führenden Positionen zu verankern. Er wünschte sich allerdings auch, dass die verschiedenen Gruppen und Organisationen in ihrer Arbeit für Frauen im Sport besser vernetzt werden sollten.    

In den Dachverbänden wurden Frauenreferate eingerichtet. Sonja Spendelhofer (ASKÖ, Fachinspektorin für Bewegung&Sport in Wien, Plattform) erklärte, welche Bedeutung die Frauenvernetzung in ihrem Dachverband hat.    

 


 

100. Frauentag im Parlament

Die Plattform präsentiert sich und ihre Anliegen mit einem Stand zur Feier des 100. Frauentags im Parlament am 4.3.2011. Bei einer Podiumsdiskussion wurde die Thematik Frauen im Leistungssport diskutiert. Moderiert hat Veronika Slupetzky vom ORF, Christine Seemann und Andrea Scherney von der Plattform warem mit am Podium, flankiert von Herta Mikesch (BSO Kommission Frauen im Sport und der Sportjournalistin Nina Strasser (News).   

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